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Medienbildung Marc Böhler

mebimabo realisiert «Bildung nach Mass»: Marc Böhler entwickelt Kurse und Workshops zu allen Themenbereichen von Medienkompetenz, die exakt auf die individuellen Wünsche und aktuellen Bedürfnisse der Schulen zugeschnitten sind. Angebote & Formate: Die Lösungen integrieren sich nahtlos in jede Planung – ob als 2-4-Lektionen-Kurs für Kiga bis 12. Schuljahr, als kompakter Online-Input für Schulgremien, als Referat am Elternabend oder ganztägiger Workshop für Lehrerfortbildungen. Auch kurzfristige Anfragen für Stellvertretungen werden flexibel und lösungsorientiert umgesetzt. Themenvielfalt: Das Portfolio deckt die ganze Bandbreite zeitgemässer Medienbildung ab: Von Künstlicher Intelligenz, Social Media, Gaming über Cybermobbing und Cyber Security bis hin zu Fake News, Desinformation und digitaler Zivilcourage.

digitalstreetwork.ch

Mit digitalstreetwork.ch hat die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi das erste schweizweite Modellprojekt für digital aufsuchende Jugendarbeit in der Extremismusprävention lanciert. Der Fokus auf den digitalen Raum ermöglicht es Fachpersonen, junge Erwachsene dort zu erreichen, wo sie sich aufhalten: online. Digitale Räume bieten Austausch und Zugehörigkeit, können aber auch Ohnmacht und Isolation verstärken. Genau hier setzt das Projekt an. Die Fachpersonen nehmen vertraulich und niederschwellig Kontakt auf, greifen problematische Inhalte auf und reagieren direkt über Interaktionen und Sensibilisierung. Sie begleiten junge Menschen, klären über radikalisierende Inhalte auf und bieten bei Themen wie Identität, Zugehörigkeit oder Diskriminierung eine anonyme, professionelle Anlaufstelle.

Dispute sur la presse

„La Dispute“ ist die Ablehnung des Schweigens und des fragilen Konsenses. Sie ist der Mut, sich unseren Meinungsverschiedenheiten zu stellen, nicht um den anderen zu besiegen, sondern um zu verstehen und nach einem gemeinsamen Grund zu suchen. In einer Zeit, in der unsere Gesellschaften vor existenziellen Herausforderungen stehen, zwingt uns die Debatte, unsere Gewissheiten in Frage zu stellen, unsere Geschichte zu überdenken und uns andere Möglichkeiten vorzustellen.

Nach den Themen Auto, Krankenhaus, Grenze und Wachstum im Jahr 2023, sowie Landwirtschaft und Medizin im Jahr 2024, widmet sich die aktuelle Ausgabe einem fundamentalen Pfeiler: der Presse.

Eigentlich sollte sie unsere Demokratien schützen – doch heute wird sie des Verrats beschuldigt.
Kann man ihr noch vertrauen? Wie frei ist sie wirklich – und worin ist sie gefangen?

Workshops, Debatten, Spaziergänge, ein Theaterstück und ein aussergewöhnlicher Prozess:
Ein ganzer Tag, um die aktuellen Herausforderungen der Information zu hinterfragen.

Ausstellung «Wirklich?! – Fake, Fakt oder Meinung?»

Informationen sind heute jederzeit verfügbar. Doch längst nicht alles, was auf dem Handy oder Tablet erscheint, stammt aus verlässlichen Quellen. Immer häufiger werden Nachrichten bewusst verfälscht und als Fake News oder Desinformation verbreitet. Dies schwächt unabhängige Medien als tragende Säule unserer Demokratie – und stellt damit eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft dar.

Mit der neuen Ausstellung «Wirklich?! – Fake, Fakt oder Meinung?» möchten die SRG SSR und das Verkehrshaus der Schweiz auf spielerische und zugleich fundierte Weise die Nachrichtenkompetenz stärken. Ziel ist es, die Fähigkeit zu fördern, Informationen kritisch zu hinterfragen, Fakten von Fakes zu unterscheiden und journalistische Inhalte einzuordnen.

Infographik Text- und Leseverständnis

In Zeiten von KI, Sozialen Medien und digitalen Informationen ist die kritische Auseinandersetzung mit Texten wichtiger denn je. Das Paradoxe daran: um im digitalen Raum den Durchblick zu behalten, brauchen wir grundlegende Lese-, Schreib- und Sprachkompetenzen, für die der dortige Usus nicht besonders förderlich ist. Verschärft wird das Problem durch KI, die vermeintlich gebrauchsfertige Antworten und Zusammenfassungen liefert. Deshalb müssen wir diese Kompetenzen explizit fördern, und den Lernenden erklären, warum sie weiterhin zentral sind. Dazu hat die Stiftung Digiscovery eine Infographik erstellt, die sie als Sachspende UseTheNews übertragen hat. Das kostenlose PDF richtet sich an Lehrpersonen im Unterricht von Kindern ab 10 Jahren.

Infographik Recherche und kritisches Denken

Die Welt ist komplex, turbulent und vernetzt. Und oft leider auch mit falschen Informationen gespickt. Umso wichtiger, dass Deine Schüler:innen kritisch bleiben und lernen, Meinungen von Fakten zu trennen. Aber wie geht man bei der Recherche systematisch vor? Die Stiftung Digiscovery hat dafür einen Leitfaden entwickelt. Dieser hat sie UseTheNews als Sachspende übertragen. Für Lehrpersonen ab Sek 1, Eltern und interessierte Jugendliche hier kostenlos als PDF.

Schulen im Flugmodus: Braucht es ein Handyverbot im Klassenzimmer? Was findet Ihr? – Nehmt Teil an der Umfrage!
Nicht nur im Klassenzimmer lenkt das Handy ab: Auch im Deutschen Bundestag – wie hier bei der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel während einer Sitzung im November 2017 – wird fleissig getippt. (KEYSTONE / EPA / Christian Bruna)

Die digitale Welt ist längst Teil des Schulalltags: Videos werden geteilt, Stundenpläne gecheckt, mit Freunden gechattet oder Games gezockt. In der Schweiz gibt es keine nationale Regelung zur Handy-Nutzung in Schulen. Jede Schulgemeinde regelt diese Frage individuell und Schulbildung liegt in der Kompetenz der Kantone. Vom kompletten Verbot auf dem Schulgelände bis zu freier Nutzung in Pausen und Einsatz im Unterricht gibt es alles.

Der politische Blick aufs Handy

Würde ein Verbot zu besserer Konzentration in der Schule führen? Würden die Jugendlichen wieder mehr sozial interagieren? Solche Fragen prägen die Debatte rund um das Thema. Die einen sehen in einem Handyverbot die Lösung und eine Entlastung für Kinder und Jugendliche. Kritiker:innen warnen, dass es sinnvoller ist, Schüler:innen einen gesunden und reflektierten Umgang mit Technologien beizubringen.

Politisch ist die Debatte um die Pflicht, elektronische Geräte im Schulunterricht quasi in den Flugmodus zu stellen, in diesem Jahr ebenfalls neu aufgerollt worden. In zwei Postulaten wird einerseits eine Prüfung zum erhöhten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor schädlichem Konsum der Sozialen Medien gefordert, andererseits die Prüfung eines Smartphone-Verbots an Schulen. Beide Forderungen wurden vom Ständerat ohne Gegenstimmen angenommen und auch vom Bundesrat gutgeheissen. Die Landesregierung soll nun unter anderem ein Handyverbot an Schulen prüfen. Laut persönlich.com äussert sich die Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider aber eher zurückhaltend im Hinblick auf ein nationales Handyverbot. Der Bund wolle sich nicht in kantonale Angelegenheiten einmischen.

Expert:innen sehen ein generelles Handyverbot kritisch

Die Bevölkerung ist sich sehr einig bei der Frage nach einem Handyverbot: 82% befürworten laut einer Umfrage von Sotomo ein Verbot. Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) lehnt dagegen ein generelles Handyverbot an Schulen ab. Der Verband spricht sich für «individuelle, stufengerechte Regelungen, die von Lehrpersonen und Schulleitung gemeinsam entwickelt werden» aus. Auch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) empfiehlt, orientiert an einer Studie, flexible Regelungen. Zwar warnt die OECD vor Lernrückständen bei Schüler:innen, die oft ihr Handy nutzen. Die Organisation ist aber überzeugt, dass die Geräte spätestens seit Corona ein fester Bestandteil vom Schulunterricht geworden sind und auch ihren Nutzen bewiesen haben.

In einem Artikel zum Global Education Monitoring Report (GEM) ruft die Unesco zu klaren Richtlinien für die Handy-Nutzung an Schulen auf: «Only technology that has a clear role in supporting learning should be allowed in school.» Ein striktes Verbot lehnt sie allerdings auch eher ab. Es gibt aber durchaus Länder, die bereits ein Handyverbot durchgesetzt haben und positive Effekte beobachten konnten. Dazu gehören zum Beispiel die Niederlande.

Anfang 2024 wurde dort ein striktes Verbot eingeführt. Die Smartphones dürfen nur in Ausnahmefällen benutzt werden, zum Beispiel beim Einsatz für pädagogische Zwecke. Das Verbot soll laut einer Umfrage des Bildungsministeriums dazu geführt haben, dass die Schüler:innen untereinander sozialer sind und dem Unterricht konzentrierter folgen. Es wurden 600 Lehrer:innen und Schulleiter:innen befragt. Wie sich ein Smartphone-Verbot aber auf schulische Leistungen auswirkt, ist in der Wissenschaft nach wie vor eine offene Frage.

Was machen die Nachbarn?

Ein Handyverbot beschäftigt also nicht nur die Schweizer:innen. Europaweit wird über die Frage diskutiert, in welchem Umfang Kinder und Jugendliche Smartphones nutzen dürfen.

Ein Überblick:

  • Deutschland: In Deutschland gibt es kein bundesweites Handyverbot an Schulen, da Bildung in die Zuständigkeit der Bundesländer fällt. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Hessen plant als erstes ab dem Schuljahr 2025/2026 ein grundsätzliches Verbot der privaten Handynutzung an Schulen. In Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sind ebenfalls strengere Vorgaben in Planung. Aktuell entscheiden vielerorts die Schulen selbst über den Umgang mit Smartphones.
  • Frankreich: Im Jahr 2018 hat Frankreichs Regierung ein nationales Handyverbot beschlossen. Das Gesetz verbietet grundsätzlich die Nutzung von Smartphones und Tablets an der Primar- und Sekundarschule. Ausgenommen von der Regelung sind Gymnasien (Lycées).  Die pädagogische Nutzung von Smartphones ist aber weiterhin erlaubt.
  • Italien: In Italien gilt seit 2024 ein striktes Handyverbot im Unterricht: Smartphones dürfen während der Zeit in der Schule weder privat noch zu Lernzwecken genutzt werden. Erlaubt sind nur Tablets oder Computer – aber nur mit Zustimmung der Lehrperson. Ziel ist es, Konzentration und klassische Lernmethoden wie Schreiben mit der Hand zu fördern.
  • Österreich: ​In Österreich wurde am 1. Mai 2025 ein bundesweites Handyverbot für Schulen bis zur achten Schulstufe eingeführt. Dieses Verbot umfasst sowohl den Unterricht als auch die Pausen und gilt für Smartphones und Smartwatches. Ziel ist es, Ablenkungen zu reduzieren und die Konzentration der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Ausnahmen können von den Schulen selbst festgelegt werden, beispielsweise für den Einsatz digitaler Geräte zu Unterrichtszwecken.

Ob ein generelles Handyverbot oder flexible Regeln – die Frage, wie digitale Geräte im Schulalltag sinnvoll eingesetzt oder bewusst ausgeklammert werden sollen, bleibt komplex. Ist es sinnvoll das Handy in Schweizer Klassenzimmern ganz auszuschalten? Oder sollte man den Flugmodus gezielt einsetzen, um zu entscheiden, wann es sinnvoll ist, die Verbindung nach aussen ganz zu kappen für die Konzentration und wann das Smartphone gezielt im Unterricht eingesetzt werden kann? Die Debatte macht deutlich, wie sehr das Handy im Klassenzimmer Jung und Alt beschäftigt. Es geht nicht um ein klares entweder-oder, sondern um die Suche nach einer ausgewogenen Lösung: zwischen Ablenkung und Potenzial.

Deine Meinung zum Verbot von Handy, Pad und Smartwatch an Schulen

Wie seht Ihr zu einem Verbot der privaten, nicht schulischen Zwecken dienenden Nutzung von Handy, Pads oder Smartwatches während der Schul- bzw. Unterrichtszeiten?

Bilder lesen

In Zeiten von Fake News, Künstlicher Intelligenz und Social Media wird Medienkompetenz immer wichtiger. Die Karten in dieser Box regen Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klasse dazu an, sich verantwortungsvoll und kritisch mit Bildern auseinanderzusetzen. Mit Denkanstössen und praktischen Übungen lernen die Jugendlichen zum Beispiel, welche Bilder vertrauenswürdig sind, wie Quellen hinterfragt oder Manipulationen erkannt werden. Die Karten erlauben ein selbstorganisiertes Lernen, können aber auch im Klassenverband eingesetzt werden. Das Lehrmittel orientiert sich an den Lernzielen aus den Bereichen Medien und Informatik sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

Checkkarten Bildmanipulation

Fünf Slides, die im Unterricht oder im Selbststudium verwendet werden können. Sie fassen einige Punkte zusammen, wie Bilder/Fotos überprüft werden können, ob sie KI-generiert oder echt sind. Teil des Angebots „Newsroom – Wie Journalisten arbeiten“.

Wanderausstellung: «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus»

Die Ausstellung «Auf der Suche nach der Wahrheit. Wir und der Journalismus» ist derzeit auf Tournee durch die Schweiz. Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in die Arbeit von Journalisten und ermöglicht eine persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Wissen und Medienkonsum. Sie zeigt auch, wie wichtig die Medien für unsere Demokratie und unser Leben sind.

Das Publikum kann sich beteiligen und mitspielen. In der Ausstellung selbst und mit dem Journalistenwettbewerb Scoop. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.suchewahrheit.ch.

Die Ausstellung, zweisprachig D/F, ist seit März 2023 in zwei Exemplaren auf Tournee durch die Schweiz. Sie kommt beim Publikum sehr gut an und wird von vielen Schulklassen der Sekundarstufe I und II besucht. Bis zum 27. März 2026 gastiert sie in Genf (Service écoles-médias), danach vom 19. April bis zum 21. Juni 2026 an der Pädagogischen Hochschule Thurgau in Kreuzlingen, dann vom 3. September bis zum 20. November 2026 in Chur am Bildungszentrum Gesundheit und Soziales (BGS).

inFORM, News für die Schule

inFORM erstellt zu aktuellen Medienberichten qualitativ hochwertiges, sofort einsatzbereites Unterrichtsmaterial für die Sek I und II. Das Material umfasst den Originalbericht, einen Lehrer*innenkommentar, ein Glossar, Vertiefungsideen sowie Lösungen. Das Material ist als Lese- oder Hörverständnis konzipiert und in zwei Niveaus verfügbar. So lässt sich das Material einfach in den Deutschunterricht integrieren oder als aktueller Bezug in anderen Fächern nutzen. 

Die Lese- und Hörkompetenz kann anhand aktueller Themen trainiert werden. Die Schüler*innen lernen vertrauenswürdige Informationsquellen kennen und werden seriös über aktuelle Geschehnisse informiert. inFORM fördert die Kritik-, Argumentations- und Reflexionsfähigkeit der Schüler*innen. Durch die Auseinandersetzung mit relevanten Themen werden die Jugendichen angeregt, sich eine eigene Meinung zu bilden, kritische Fragen zu stellen und sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Auf motivierende Weise entdecken sie vertrauenswürdige Informationsquellen. Das Materal kann im Abo (Einzelperson oder Schulhausabo) über eine Website bezogen werden. Hinter inFORM stehen zwei erfahrene Lehrpersonen, die sowohl die Bedürfnisse der Lehrpersonen als auch die der Schüler*innen bestens kennen. inFORM verfolgt keine kommerziellen Ziele. 

Newstest

Newstest.ch ist ein digitaler Selbsttest zur Überprüfung deiner Fähigkeiten im Umgang mit Nachrichten im Internet. Dazu werden Fragen gestellt. Ausserdem bekommst du Nachrichten und Behauptungen gezeigt, die du einschätzen oder bewerten musst. Unser Ziel ist, auf die Fähigkeiten hinzuweisen, die man im Umgang mit Nachrichten braucht, und dir aufzuzeigen, in welchen Bereichen du dich allenfalls noch verbessern kannst.